Funke W 18

Die folgende Dokumentation ist noch nicht abgeschlossen oder wird gerade überarbeitet. Die darin enthaltenen Informationen können unvollständig oder auch falsch sein. Es ist auch nicht sichergestellt, dass die Abbildungen zu dem hier beschriebenen Gerät passen!

 
Inventarnummer 01111
Bezeichnung W 18
  Das Modell W18 ist das erste, noch von Max Funke in Weida nach dem Kriege (1947) gefertigte Röhrenprüfgerät. Es entspricht technisch weitgehend dem RPG 4/3 in einer zivilen Ausführung. Die im Deckel des RPG 4/3 untergebrachten Röhrenfassungen wurden in einem gesonderten Zusatzgerät angeboten. Das W18 wird in der DDR noch über Jahre vom VEB Prüfgerätewerk gefertigt.
Hersteller Max Funke, Messgerätebau, Weida
Datierung ca. 1951
Preis  
Kategorie Röhrenprüfgeräte
Material Holzgehäuse, furniert; Hartpapier; Glas; Messing; Messing (verchromt); Pressstoff; Papier
Abmessungen (BTH): 352 · 352 · 170 mm (inkl. Deckel)
Masse 12,7 kg
Zustand 4/-
Markierungen Seriennummer: 28635
Beschreibung  
Schrifttum -

Gerätecharakteristik

Röhrenfassungen 13 Röhrenfassungen sind verbaut:
5 x Europa 3/4/5 pol.
1 x Außenkontakt klein
3 x Außenkontakt groß
3 x Hexodenfassung
1 x Europa 5+1 pol.
Heizspannungen Es stehen 36 Heizspannungen von 1 bis 227,5 Volt zur Verfügung. Um eine Heizspannung anzuschalten, muss immer in eine hellgelbe und in eine dunkelgelbe Buchse ein Stecker eingedrückt werden. Die dabei angeschaltete Heizspannung ist stets die Summe aller zwischen den beiden Buchsen liegenden Einzelspannungen.
Es ergeben sich rechnerisch folgende Werte:
1 / 1,5 / 2 / 2,5 / 5 / 6 / 10,5 / 11,5 / 17 / 17,5 / 21 / 26 / 26,5 / 27 / 33 / 33,5 / 37 / 42 / 42,5 / 58 / 73 / 73,5 / 75,5 / 76,5 / 77 / 82,5 / 91,5 / 98 / 107,5 / 147,5 / 153 / 153,5 / 157 / 162,5 / 178 / 227,5 Volt
Anoden-Spannungen 10 / 30 / 60 / 100 / 230 Volt AC
75 / 100 / 150 / 225 Volt DC
Hilfsgitter-Spannungen 60 / 100 / 150 Volt
Datenblatt nicht vorhanden
Handbuch nicht vorhanden
Röhrentabellen für Funke W18
Prüfkarten Die Prüfkarten haben eine Abmessung von ca. 198 x 105 mm und sind gelocht. Die Karten besitzen eine Skala, die den oberen Teil des Messwerks überdeckt und mit "Unbrauchbar", "Noch brauchbar" und "Gut" beschriftet ist. Neben der mit der Karte zu prüfenden Röhrentypen sind auch die Prüfparameter (Anodenstrom, Anodenstrom-Messbereich, Hilfsgitterspannung und Heizspannung) aufgelistet. Alle Karten sind nummeriert.

Dem Exponat liegen 1063 Karten bei, höchste Nummer ist die Prüfkarte 1528
 
Schaltplan nicht vorhanden
Netzanschluss 110 / 125 / 150 / 220 / 240 V; 50 - 60 Hz
Bestückung AZ12; GR 150A

weitere Aufnahmen des Exponats ...

       
       

Änderungen

2016-12-30 Erfassung

Kommentare, Anmerkungen zum Gerät ...

1 Kommentar

10.09.2017 19:06 Hartwig Fischer
Sehr geehrtes Museums-Team, zum von Ihnen ja sehr ausführlich beschriebenen W 18 gilt es eine - wie ich meine wesentliche - Anmerkung zu machen: Zwar verfügt dieses Röhrenprüfgerät bereits über eine eingebaute Novalröhren-Fassung, ABER es gibt keine Steckerreihe für einen 7. Röhrensockel-Kontakt! Deshalb lassen sich lediglich eine begrenzte Anzahl von Novalrhren-Typen mit diesem Gerät prüfen. Freundliche Grüße aus dem Emsland, Hartwig Fischer