Funke W 19

 
Inventarnummer 00934
Bezeichnung W 19
  Das Modell W 19 ist das erste, von Max Funke in Adenau gebaute Röhrenprüfgerät. Es ist eine Weiterentwicklung des W 18, mit deutlich mehr Fassungen und prüfbaren Röhren (ca. 3.900 Röhrentypen). Das Modell W 19 arbeitet mit Prüfkarten, fest eingestellten Strom- und Spannungswerten und mit absoluter Einknopfbedienung. Das Modell W 19 ist auch heute noch sehr beliebt und wird nach wie vor zur Röhrenprüfung eingesetzt.
Hersteller Max Funke KG, Adenau
Datierung 1960
Preis 1960: 548,- DM
Kategorie Röhrenprüfgeräte
Material -
Abmessungen (BTH): 445 · 350 · 240 mm (inkl. Deckel)
Masse ca. 14 kg (inkl. Deckel und Prüfkarten)
Zustand 2/A
Geräte dieser Bauart wurden schon ab Werk in verschiedenen Varianten gefertigt, oft wurden diese später dann auch erweitert oder umgebaut. Es ist daher sehr schwer zu einzuschätzen, ob sich ein Gerät im Originalzustand befindet, oder nicht.
Nach detaillierter Analyse der vorliegenden Quellen gehe ich davon aus, dass das hier beschriebene Exponat nicht modifiziert wurde und technisch dem Auslieferungszustand ab Werk entspricht.
Markierungen Seriennummer: 31005
Beschreibung -
Referenz Eine sehr ausführliche Beschreibung des Funke W19 finden Sie auf der Webseite von Horst Meyer

Gerätecharakteristik

Röhrenfassungen Die Sockelbestückung variiert im Laufe der Zeit, zudem werden viele dieser Röhrenprüfgeräte auch später noch um weitere Sockel ergänzt und umgebaut.
Das hier vorgestellte Exponat besitzt folgende Sockel:
Siemens 5 / 7 / 9 Stift; RV 12 P 2000; Loktal 8 / 9 Pol.; Amerika 5 / 6 / 7 Stift; Europa; 9 Pol. stiftlos; Hexoden; Stahlröhren 10 Pol.; 5 Pol. Stiftlos; Oktal; Rimlock; Noval; Miniatur; 7-Stift Medium; Marconi
Gegenüber der Standardausstattung sind zusätzlich eine Loktal 9-Stift und eine Oktal-Fassung verbaut.
Layout der Frontplatte (Sicht von oben)
Layout der Frontplatte (Sicht von unten)
Heizspannungen Es stehen 48 Heizspannungen von 0,7 bis 117 Volt zur Verfügung. Die Auswahl erfolgt durch Stecken eines Stiftes in die Buchsen 35 - 41 und eines weiteren Stifts in die Buchsen 42 - 48. Die ausgewählte Heizspannung berechnet sich durch Addition der Teilspannungen zwischen den beiden Stiften. Die Prüfkarten sind entsprechend kodiert, dass hier eine Fehlbedienung ausgeschlossen ist.
Datenblatt Datenblatt W19 (1963) [1.957 KB]

weitere Datenblätter in anderen Sprachen:
Funke Tube Tester Model W19 [1.968 KB]
Rörprovingsapparaten Funke-Patent Modell W19 [2.155 KB]
Handbuch Funke - W19 Handbuch [3.353 KB]
Röhrentabelle im Deckel [463 KB]

weitere Handbücher in anderen Sprachen:
Lampemètre "FUNKE" Modèle W19 [2.917 KB]
Introducción para el servicio del comprobador de valulas modelo W19 [2.844 KB]
Bruksanvisning för Patent-Rörprovare Modell W19 [2.518 KB]
Prüfkarten Mit dem Funke W19 können ca. 10.000 verschiedene Röhrentypen geprüft werden. Der offizielle Kartensatz umfasste 1963 1153 Karten. Die Karten wurden von Funke regelmäßig (meist jährlich) um neue Typen ergänzt und erweitert. Das hier vorgestellte Exponat besitzt einen Satz von 1184 Karten.
Schaltplan Funke - W19 Schaltplan [261 KB]
Netzanschluss 110 / 125 / 150 / 220 / 240 V; 50 - 60 Hz
DIe Einstellung der Netzspannung erfolgt direkt am Transformator über eine Schraubklemme.
Bestückung AZ12, GR20-1112

weitere Aufnahmen des Exponats ...

[00934] - Patent-Röhrenmeßgerät W 19; Max Funke KG, Adenau; 1960   [00934] - Patent-Röhrenmeßgerät W 19; Max Funke KG, Adenau; 1960  

Änderungen

2016-10-03 Erfassung

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